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Joseph Breitbach
Die Wandlung der Susanne Dasseldorf
Roman |

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Herausgegeben von Alexandra Plettenberg-Serban und Wolfgang Mettmann
Reihentitel: Werke in Einzelausgaben
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ca. € 24,00 (D)
ca. € 24,70 (A)
ca. CHF 34,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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vergriffen, Neuauflage in Vorbereitung
521 Seiten Einband: Leinen, Schutzumschlag
Format: 14 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8353-0102-3
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KurztextPressestimmenBiographie | | |
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Der 1933 verbotene erste Roman Joseph Breitbachs
Joseph Breitbachs Romandebüt von 1932 entfaltet ein weites Panorama der politischen Verhältnisse, aber auch der Emotionen und sexuellen Neigungen. Ort und Zeit der Handlung ist das seit Herbst 1918 von amerikanischen Truppen besetzte Koblenz. Da ist einerseits die großbürgerliche Fabrikantenfamilie Dasseldorf, die sich schwer mit der Besatzung arrangieren kann, und andererseits die kleinbürgerlich-proletarische Familie Hecker, deren Sohn Peter zwischen Verführung, homosexueller Neigung und Zwang zur Promiskuität oszilliert. Während Susanne Dasseldorf im Feind, dem amerikanischen Major, den Menschen und den Mann erkennt und sich doch dem attraktiven proletarischen Boxer Peter Hecker zuwendet, bleibt Schnath, der Sekretär der Dasseldorfs, in den Zwängen der sexuellen Konventionen befangen.
Noch 1978 schrieb Breitbach: »Der Roman hat nur historisch Belegtes zum Rahmen...als die Stadt unter der amerikanischen Besatzung ebensoviel seufzte wie jauchzte.«
Der reich bebilderte Begleitband enthält bisher unbekanntes Material zu Leben und Werk Breitbachs, der zeitlebens nur wenig von sich selbst preisgab. Erstmals werden mehr als 100 unzensierte Briefe des Autors an seinen Jugendfreund Alexander Mohr abgedruckt und Akten aus Archiven ausgewertet, die die Hintergründe des Romans erhellen und durch Parallelen als Quelle zur Biographie und zum Werk Breitbachs eine Sensation sind.
»Ihre Erzählung ist außergewöhnlich fesselnd und ich konnte nicht eine Zeile überspringen.«
André Gide in einem Brief an Breitbach über »Die Wandlung der Susanne Dasseldorf«
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