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Deutsch-jüdische Geschichte als Geschlechtergeschichte

Deutsch-jüdische Geschichte als Geschlechtergeschichte

Studien zum 19. und 20. Jahrhundert

Hg. von Kirsten Heinsohn und Stefanie Schüler-Springorum
Reihe: Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden (hg. vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)
Band 28

€ 24,00 (D) | € 24,70 (A)

296 S., brosch.
Format: 14 x 22,2 cm
ISBN 978-3-89244-942-3

Inhalt

Eine Zwischenbilanz der neueren deutsch-jüdischen Geschichte aus der Sicht der Frauen- und Geschlechtergeschichte.

Inhalt:
Paula Hyman: Jüdische Frauen in Deutschland und Russland
Simone Lässig: Religiöse Modernisierung, Geschlechterdiskurs und kulturelle Verbürgerlichung
Monika Richarz: Geschlechterhierarchie und Frauenarbeit in der jüdischen Geschichte
Claudia Prestel: Vom Mythos der jüdischen Familie
Harriet Pass Freidenreich: Die jüdische »Neue Frau« im frühen 20. Jahrhundert
Atina Grossmann: Sexualreformerinnen im Exil
Alison Rose: Frauen, Geschlecht und Nation im österreichischen Zionismus
Ruth Abusch Magder: Kochbücher als Medien des Verbürgerlichungsprozesses
Sharon Gillerman: Mutterschaft und Eugenik in der Weimarer Republik
Martina Steer: Bertha Badt-Strauss: Biographie der Zionistin Jessie Sampter
Miriam Gebhardt: Geschlecht, Familie und Religion im Erinnerungsdiskurs der Kaiserzeit
Marion Kaplan: Memoiren als Quelle der deutsch-jüdischen Frauengeschichte
Deborah Hertz: Melancholie und Männlichkeit