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Intermedium Literatur

Intermedium Literatur

Beiträge zu einer Medientheorie der Literaturwissenschaft

Hg. von Roger Lüdeke und Erika Greber
Reihe: Münchener Universitätsschriften. Münchener Komparatistische Studien (hg. von Hendrik Birus und Erika Greber)
Band 5

€ 38,00 (D) | € 39,10 (A)

392 S., 49 Abb., brosch.
Format: 14 x 22,2
ISBN 978-3-89244-765-8

Inhalt

Weltliterarische Texte im intermedialen Spannungsfeld - in ihren Beziehungen zu Tafelbild, Kino, Bühne, Fotografie, Rundfunk, Internet- und Videokunst.

Die allgemeine Intermedialitätsforschung untersucht Wechselverhältnisse zwischen einzelnen Kunstformen, zwischen Text, Bild und Ton. Die hier vorgelegten Beiträge konzentrieren sich auf die intermedialen Bezüge literarischer Texte, um literaturwissenschaftliche Zugangsweisen auf diesem Feld neu zu akzentuieren - sowohl in systematischen als auch in historischen Perspektiven. Für den Zeitraum zwischen dem 17. und 21. Jahrhundert präsentiert der Band Streiflichter auf ästhetische Medienverhandlungen in Werken der deutschen, englischen, schwedischen, spanischen und griechischen sowie der russischen und tschechischen Literatur; einen Schwerpunkt bilden hierbei Analysen zum Verhältnis von Text und Bild. Jenseits dieser Einzelstudien eröffnet der Band weiterführende Horizonte einer allgemeinen Medienreflexion.

Aus dem Inhalt:
Yvonne Spielmann: Intermedialität und Hybridisierung
Irina Rajewsky: Intermedialität »light«? Intermediale Bezüge und die »bloße Thematisierung« des Altermedialen
Oliver Jahraus: Im Spiegel: Subjekt - Zeichen - Medium. Stationen einer Auseinandersetzung mit Velázquez’ »Las Meninas« als Beitrag zu einem performativen Medienbegriff
Aage Hansen-Löve: Vom Rußland-Komplex zum Medium des Verdachts. Zur Kunst- und Kulturökonomie bei Boris Groys
Bernd Scheffer: Zur Intermedialität des Bewusstseins