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Sechs Essays Hannah Arendt

Sechs Essays

Die verborgene Tradition

Hg. von Barbara Hahn unter Mitarbeit von Barbara Breysach und Christian Pischel
Reihe: Hannah Arendt, Kritische Gesamtausgabe. Druck und Digital Complete Works. Critical Edition. Print and Digital Herausgegeben von / edited by Barbara Hahn, Hermann Kappelhoff, Patchen Markell, Ingeborg Nordmann und Thomas Wild
Band 3

€ 39,00 (D) | € 40,10 (A)

503 S., geb.
Format: 15,0 x 22,5
ISBN 978-3-8353-3278-2

Inhalt

Der neue Band innerhalb der Kritischen Gesamtausgabe: das erste Buch, mit dem sich Hannah Arendt 1948 an die deutsche Öffentlichkeit wandte.

Drei Jahre nach dem Ende des Krieges, fünfzehn Jahre nach ihrer Flucht aus Deutschland erschienen Hannah Arendts »Sechs Essays«. »Es fällt ja heute einem Juden nicht leicht, in Deutschland zu veröffentlichen«, so heißt es auf der ersten Seite. Auch wenn Arendt die hier gesammelten Texte in ihrer Muttersprache verfasste, sind sie aus der Sicht des Exils geschrieben. Sie entwerfen eine »verborgene Tradition«, in der die Stimmen von Heinrich Heine und Franz Kafka, von Bernard Lazare und Stefan Zweig zu hören sind. Sie konfrontieren Leser im Nachkriegsdeutschland mit »Organisierter Schuld« an Verbrechen, für die nach dem Krieg niemand die Verantwortung übernehmen wollte.
Erst 1976, ein halbes Jahr nach Arendts Tod, konnte das bedeutende Buch noch einmal erscheinen.
Neben den deutschen Originalfassungen der Essays präsentiert der Band auch die englischen Versionen, die seit 1943 in verschiedenen Zeitschriften erschienen waren. Auf beiden Seiten des Atlantiks begründeten sie Arendts Ruhm als Essayistin.

Pressestimmen

»Das Konzept der Arendt-Werkausgabe ist in mehrfacher Hinsicht spektakulär«
(Elke Schmitter, Der Spiegel, 09.02.2019)

»Eine großartige Sache war es schon immer, aber sie ist jetzt noch großartiger geworden.«
(Andreas Isenschmid, SRF Literaturclub, 12.02.2019)

»Endlich ehrt die Welt Hannah Arendt mit einer Kritischen Gesamtausgabe«
(Hendrikje Schauer, Der Tagesspiegel, 20.01.2019)

»Für alle, die mit Arendts Schriften wissenschaftlich arbeiten wollen, ist dieses Editionsprojekt ein Segen.«
(Tobias Albrecht, www.theorieblog.de, 18.02.2019)

»Arendt seziert schon in diesen frühen Schriften mit glasklarer Sprache und messerscharfem Verstand unsere abendländischen Traditionen in Literatur, Denken und Politik.«
(Roman Herzog, SWR2 Lesenswert Kritik, 26.03.2019)

»Hannah Arendt wäre auch heute noch in jeder politischen oder literarischen Debatte ein Gewinn.«
(Gerhard Henschel, junge Welt, 21.03.2019)

»Eine philologische Herkulesaufgabe.«
(Marie-Luise Knott, Deutschlandfunk Büchermarkt, 21.04.2019)