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Die Wolken waren groß und weiß und zogen da oben hin Matthias Zschokke

Die Wolken waren groß und weiß und zogen da oben hin

Roman


€ 19,90 (D) | € 20,50 (A)

220 S., geb., Schutzumschlag
Format: 12 x 20
ISBN 978-3-8353-1875-5

Inhalt

Wie kein Zweiter kann Matthias Zschokke hinter dem Gewöhnlichen das Unheimliche fühlbar machen - er ist ein großer Poetisierer des Alltäglichen.

Matthias Zschokke stattet seine Helden nie mit Fähigkeiten aus, die nicht von dieser Welt sind, so dass man bewundernd oder neidisch zu ihnen aufsehen müsste. Im Gegenteil: Er setzt sie neben seine Leser, und er sitzt selbst neben seinen Helden und schaut ihnen in ihrem Alltag mit großem Staunen zu. Und was er dabei alles entdeckt!
In seinem neuen Roman geht es um einen, der sich hinlegt, wenn er satt ist; und wenn er Hunger hat, steht er wieder auf. Gern hat er, wenn die Frau, mit der er zusammenlebt, dabei neben ihm liegt und steht. Aber die großen Schicksalsfragen bleiben ihm trotzdem nicht erspart. Er ist ein Held, dessen Mutter sterben will. Auch sein Freund hat keine rechte Lust mehr am Leben. Beide erhoffen sich, dass der Held sie aus dem Jammertal führen möge. Doch der weiß nicht, wie er das anstellen soll. Lieber geht er Kaffee trinken, schaut Hunden, Frauen und Männern beim Leben zu, was ihm manchmal gefällt, manchmal nicht, isst Käse, der ihm manchmal schmeckt, manchmal nicht, sieht nasse Schnürsenkel an Kinderschuhen und Wolkenfetzen, die hinter Möwen herjagen. Das findet er alles so interessant, dass er darüber fast seine Mutter und seinen Freund vergisst.

Pressestimmen

»Richtig gut ist sein neuer Roman, weil Zschokke an der Wiederholungsschraube immer stärker dreht.«
(Christine Richard, Basler Zeitung, 09.08.2016)

»Niemand schreibt so beharrlich, so selbstvergessen, so klug eine Chronik des übersehenen Lebens.«
(Alexander Kissler, www.cicero.de, 24.08.2016)

»Sätze von einfacher, funkelnder Schönheit.«
(Ronald Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 22.08.2016)

»Von Neuem bezaubert Zschokkke mit sprunghaft-nachdenklichen Sätzen und einem ironisch-skurrilen Blick auf die Welt und das Leben.«
(Ruth Gantert, viceversaliteratur.ch, 23.08.2016)

»Zschokkes Roman hat mich erschüttert, der Autor hat so eine unspektakuläre Art das absolut Spektakuläre zu beschreiben.«
(Manuela Hofstätter, lesefieber.ch, 26.08.2016)

»Zschokke versteht es, mit leichter Hand ein Minenfeld voll still explodierender Gedanken zu entwerfen.«
(Beat Mazenauer, St. Galler Tagblatt, 25.08.2016)

»das ist traurig und zum Lachen und schillert vor witziger Klugheit«
(Christoph Schneider, Der kleine Bund, 21.09.2016)

»Zschokkes Roman erinnert mich an Filme von Fellini«
(Gallus Frei-Tomic, literaturblatt.ch, 24.09.2016)

»nicht bloss intellektueller Spass, sondern auch ein Lesevergnügen ersten Ranges«
(Franz-Detlef Seitz, Literarischer Monat, Oktober/November 2016)

»Wer sich auf dieses melancholische Erzählszenario einlässt, dem wird diese Sicht auf unsere Gegenwart lange nicht mehr aus dem Kopf gehen.«
(Ronald Schneider, www.rp-online.de, 05.12.2016)

»Unglaublich! Wahnsinn! Herrlich! – Einer muss ja mal ein großes und lautes Wort über den tollen Prosadichter Zschokke verlieren.«
(Hubert Winkels, Deutschlandfunk, 21.12.2016)

»Matthias Zschokke sagt die Dinge richtig, weshalb seine Bücher zwar verquer sein mögen, aber durchaus nützlich sind.«
(Thomas Schaefer, Die Rheinpfalz, 17.12.2016)

»Matthias Zschokke spielt auf der Klaviatur der Stimmungen und Befindlichkeiten mit sprachlicher Feinfühligkeit und Fantasie.«
(Cornelia Staudacher, Stuttgarter Zeitung, 13.01.2017)

»Dieser Roman ist subtil in der Sprache, konsequent ausgearbeitet bis ins letzte Detail.«
(Amt für Kultur des Kanton Bern, www.be.ch, 08.06.2017)

Leseprobe

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