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Das 48-Stunden-Gedicht Jürg Halter und Tanikawa Shuntarō

Das 48-Stunden-Gedicht

Ein Kettengedicht. Deutsch und Japanisch

Aus dem Deutschen von Niimoto Fuminari. Aus dem Japanischen von Franz Hintereder-Emde. Hg. und mit einem Nachwort versehen von Kakinuma Marie und Susanne Schenzle. Mit je vier Zeichnungen von Yves Netzhammer und Tabaimo

€ 22,90 (D) | € 23,60 (A)

48 S., 8 Abb., geb., Halbleinen
ISBN 978-3-8353-1872-4

Inhalt

Zwei Dichter, sehr verschieden nach Lebensalter und kultureller Herkunft, schreiben gemeinsam ein Kettengedicht.

Der junge Schweizer Dichter Jürg Halter und Tanikawa Shuntarõ, einer der großen alten japanischen Lyriker, haben im Herbst 2014 am Tsuda College in Tokyo ein gemeinsames Projekt realisiert: Über 48-Stunden dichteten sie im direkten poetischen Austausch miteinander. Einer schrieb ein Gedicht, der andere bekam die Übersetzung, reagierte mit einem eigenen Text, der wiederum auch sofort übersetzt wurde und dann die Grundlage bildete für eine erneute poetische Reaktion. - So entstanden als Kettengedicht insgesamt 48 Gedichte, 24 von Jürg Halter zu jeder ungeraden Stunde, 24 von Tanikawa Shuntarõ zu jeder geraden Stunde.
Die beiden weltweit renommierten Künstler Tabaimo (Japan) und Yves Netzhammer (Schweiz) haben sich vom Kettengedicht zu je vier Zeichnungen inspirieren lassen.
Das Resultat ist ein aufregender Austausch, ein intensiver Dialog auf den verschiedensten Ebenen: zwischen den Kulturen, den Generationen, den Geschlechtern, zwischen Kunstgattungen ... mehr als ein Buch - ein Gesamtkunstwerk.


Über das Entstehen des 48-Stunden-Gedichts: Beitrag der SRF Tagesschau vom 14.09.2014

Pressestimmen

»Dieser Band lädt ein zum Eintauchen, zum Verweilen«
(Martina Büttner, www.fixpoetry.com, 27.10.2016)

»Herausgekommen ist ein Werk des gegenseitigen Respekts, geprägt von einer Kultur des Staunens. Was will man mehr?«
(Jan Decker, Literarischer Monat, Oktober/November 2016)

»Der japaninteressierte Freund des Gedichts kommt mit dem vorliegenden Band auf jeden Fall auf seine Kosten«
(Christian Chappelow, www.literaturkritik.de, 07.12.2016)

»Mit Illustrationen (...) versehen, entfaltet die zweisprachige Ausgabe auch auf visueller Ebene eine besondere Kraft; etwas Geheimnisvolles, Mystisches, Offenes.«
(Sophie Weigand, literatourismus.net, 09.01.2017)