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Die Unmächtigen Günther Rüther

Die Unmächtigen

Schriftsteller und Intellektuelle seit 1945


€ 24,90 (D) | € 25,60 (A)

350 S., geb., Schutzumschlag
Format: 14,0 x 22,2
ISBN 978-3-8353-1838-0

Inhalt

Über das Verhältnis der Intellektuellen zur Politik in BRD und DDR, im geteilten und wiedervereinigten Deutschland.

Die Unmächtigen sind Intellektuelle und Schriftsteller, die sich einmischen und auch in ihren Werken der Macht widersprechen. Sie fordern sie heraus, obwohl sie nicht über die Mittel und Möglichkeiten politischer oder staatlicher Macht verfügen. Ihre Bühne ist die Öffentlichkeit, hier setzen sie sich mit der Kraft ihrer Worte zur Wehr. Die Gesellschaft braucht ihre oft abenteuerlichen Einsichten ebenso wie die Politik, deren Tagesgeschäft von Kompromiss und Pragmatismus bestimmt wird.
Günther Rüther erzählt die spannungsgeladene Geschichte von Geist und Macht in beiden Teilen Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart. Zentrale Figuren sind Günter Grass, Jürgen Habermas, Stefan Heym und Christa Wolf. Er zeigt den Einfluss der Unmächtigen und die Reaktionen der Mächtigen. Dabei geht es um die Freiheit des Wortes, um unterschiedliche Gesellschaftsmodelle, um Mehrheiten und Polemiken, um Einfluss und Macht, um Sorgen, Bedenken oder Ängste und manchmal auch um ganz persönliches Empfinden, um Sympathie und Antipathie, um Nähe und Distanz auf beiden Seiten.
Doch die großen Debatten sind seltener geworden. Gibt es keinen Anlass mehr für mitreißende öffentliche Kontroversen? Was spricht für einen Wandel und welche Ursachen könnten ihm zugrunde liegen?

Pressestimmen

Rüther »überblickt das schier unendlich weite Feld der Thematik in kenntnisreicher, ja bewundernswerter Weise«
(Christoph Böhr, Die Tagespost, 02.04.2016)

»Die Lektüre dieses Buches lohnt sich.«
(Steven Uhly, Cicero, April 2016)

»ein sehr lesenswertes, informatives Buch, über das man streiten kann.«
(Henry Benard, Deutschlandfunk, 23.05.2016)

»eine fundierte und lesenswerte Publikation, der man junge und kritische Leser wünschen möchte«
(Wolf Peter Schnetz, Nürnberger Nachrichten, 28.10.2016)

»Das Buch zeigt einen ungewöhnlich versierten Umgang mit den Fragestellungen, denen es gewidmet ist, und die sein Verfasser souverän aufnimmt«
(Christoph Böhr, ZfP - Zeitschrift für Politik, Dezember 2016)

eine »gut lesbare und informative Studie, die souverän mehr als ein halbes Jahrhundert deutsch - deutsche Literatur- und Politikgeschichte umfasst.«
(Nina Verheyen, sehepunkte 16/2016)

»Eine mitreißende, unterhaltsame Geschichtsstunde aus einem neuen Blickwinkel, die zudem unendlich viel Inspiration für Lektüre rund um die Nachkriegsliteratur liefert.«
(Tilmann Winterling, 54books.de, 23.12.2016)