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Mein Gedächtnis nimmt es so wahr Nathan Ben-Brith

Mein Gedächtnis nimmt es so wahr

Erinnerungen an den Holocaust

Bearbeitet und mit einem Nachwort von Inge Grolle
Reihe: Hamburger Selbstzeugnisse (hg. i. A. des Vereins für Hamburgische Geschichte von Linde Apel)
Band 1

€ 12,90 (D) | € 13,30 (A)

184 S., 19 Abb., geb., Schutzumschlag
Format: 12 x 21
ISBN 978-3-8353-1698-0

Inhalt

Der in Hamburg geborene Nathan Ben-Brith legt Zeugnis ab von seinem Weg durch die Vernichtungsstätten der Nationalsozialisten.

Die behütete Kindheit des 1923 in Hamburg geborenen Nathan Ben-Brith wurde durch den Schock des Pogroms vom 9./10. November 1938 jäh beendet. Zu bezeugen, was ihm in den Jahren nationalsozialistischer Herrschaft zustieß, hat Nathan Ben-Brith erst Jahrzehnte später über sich gebracht. Sein gewissenhafter, erstmals veröffentlichter Bericht unterscheidet das Selbsterlebte und authentisch Erinnerte von später ergänztem Wissen. Sachlich, präzise und anschaulich schildert er die Stationen seines Weges: Flucht, Internierung, Deportation, Konzentrationslager, Todesmarsch und Überleben wider alle Wahrscheinlichkeit. Besonders eindrucksvoll sind seine Beschreibungen der Zwangsarbeit im oberschlesischen Industriegebiet bei der Herstellung von Holzschuhen in der Firma Bat`a und beim Aufbau der Hydrieranstalt Blechhammer, wo aus Kohle das vermeintlich kriegsentscheidende Flugbenzin hergestellt werden sollte. Vor der Vernichtung durch Hunger und totale Erschöpfung retteten ihn außer Zufällen immer wieder mutig helfende Mithäftlinge.

Pressestimmen

»Es ist ein in jeder Hinsicht anrührendes Buch, das hier angezeigt wird.«
(Ina Lorenz, Zeitschrift für Hamburgische Geschichte, Band 102, 2016)