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Was war Bielefeld?

Was war Bielefeld?

Eine ideengeschichtliche Nachfrage

Hg. von Sonja Asal und Stephan Schlak
Reihe: marbacher schriften. neue folge (hg. von Ulrich Raulff, Ulrich von Bülow und Marcel Lepper)
Band 4

€ 19,90 (D) | € 20,50 (A)

195 S., 17 Abb., brosch.
Format: 14 x 22
ISBN 978-3-8353-1684-3

Inhalt

40 Jahre Reformuniversität in Bielefeld - eine Bilanz.

Mit Bielefeld, diesem beschaulichen Ort in Ostwestfalen, verbinden sich seit Herbst 1969 große geisteswissenschaftliche Unternehmungen.
Hier stellte Hans-Ulrich Wehler die deutsche Nationalgeschichte auf kritische sozialhistorische »Achsen«. Nebenan spürte Reinhart Koselleck in seinem monumentalen Lexikon »Geschichtliche Grundbegriffe« dem semantischen Umbau der alteuropäischen Welt in der Moderne nach. Niklas Luhmann baute in Bielefeld an seiner Theoriekathedrale »sozialer Systeme«, Hartmut von Hentig reformierte die alte Bildung zur Pädagogik. Dagegen hielt der intellektuelle Urbanist Karl Heinz Bohrer ausgerechnet in der Provinz Bielefeld seine Ästhetik von aller Moral und Pädagogik frei.

Inhalt:
Hermann Lübbe: Die Idee einer Elite-Universität
Wolfgang Braungart: Das Gebäude der Universität Bielefeld
Clemens Albrecht: Helmut Schelsky, Bielefeld und die geistige Physiognomie politischer Konversion
Hartmut von Hentig: Zum Vortrag von Clemens Albrecht
Frank Becker: Mit dem Fahrstuhl in die Sattelzeit? Wehler und Koselleck
Jürgen Oelkers: Die Reform der Pädagogik: Hartmut von Hentig
Markus Krajewski: Papier als Passion. Zur Intimität von Codierung
Jürgen Kaube: Luhmanns Zettelkasten
Gustav Seibt: Bielefeld im Raketenwinter 1983/84
Valentin Groebner: Theoriegesättigt. Ankommen in Bielefeld am Beginn der 1990er