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Briefwechsel mit Karl Ludwig von Knebel, Johann Peter Eckermann und Staatskanzler Friedrich von Müller Espérance Sylvestre

Briefwechsel mit Karl Ludwig von Knebel, Johann Peter Eckermann und Staatskanzler Friedrich von Müller

Hg. und kommentiert von Doris und Peter Walser-Wilhelm
Reihe: Bonstettiana. Historisch-kritische Ausgabe der Briefkorrespondenzen Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises (1753-1832), Ergänzungsband Sylvestriana 1818-1842 (hg. von Doris und Peter Walser-Wilhelm)

€ 68,00 (D) | € 69,90 (A)

842 S., 35, z.T. farb., Abb., farbige Frontispize, Leinen
Format: 17,5 x 26,0
ISBN 978-3-8353-1419-1

Inhalt

Erstmals veröffentlichte Korrespondenzen der letzten Lebensgefährtin Bonstettens mit Weimarer Exponenten des späten Goethe-Kreises.

Die Sylvestriana ergänzen die Edition der Bonstettiana um erstmals veröffentlichte Korrespondenzen der Genfer Arzttochter Espérance Sylvestre (1790-1842) mit drei Weimarer Exponenten des späten Goethe-Kreises: Goethes »Urfreund« Karl Ludwig von Knebel, Goethes Mitarbeiter Johann Peter Eckermann und Goethes Nachlassverwalter Staatskanzler Friedrich von Müller. Die 200 Briefe aus diesen Beziehungen datieren aus den Jahren 1818-1842. Innerhalb dieser Zeitspanne erzog die dezidierte Republikanerin Sylvestre während eines Jahrzehnts die Weimarer Prinzessinnen Marie und Augusta (nachmals Augusta Deutsche Kaiserin), später eine Tochter des russischen Ministers für Volksaufklärung Uvarov als Gouvernante bis in deren Verheiratungsalter. In der Zwischenzeit, 1829-1832, war sie Bonstettens letzte Lebensgefährtin, seine »Speranza«. Bei ihm wie im Goethe-Kreis und im Freundeskreis Puschkins stand sie dank ihrer Intelligenz, ihrem Schalk und Charme und ihrer vielseitigen Bildung in hoher Gunst. Die von den Empfängern sorgsam aufbewahrten Briefe Sylvestres - heute im Besitz des Goethe- und Schiller-Archivs Weimar und des Goethe-Hauses Frankfurt am Main - sind außerordentlich gehaltreich und zeugen von höchster Briefkultur.

»Mache dich mit ihr bekannt; sie ist klug, gut, gelehrt und erzog die Töchter der Grossfürstin Marija Pavlovna; sie hatte Umgang mit Goethe, erheiterte die letzten Tage Bonstettens, brachte seine Schriften in Ordnung, und jetzt beschäftigt sie sich mit Astronomie.«
Aleksandr

Ivonovic Turgenev an den Fürsten Vjazemskij, Juni 1833

Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: EUR (D) 54,–; EUR (A) 55,60

Pressestimmen

»eine überaus gelungenen Briefedition«
(Nikolas Immer, Informationsmittel für Bibliotheken, IFB 24 (2016))