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Post-Panslavismus

Post-Panslavismus

Slavizität, Slavische Idee und Antislavismus im 20. und 21. Jahrhundert

Hg. von Agnieszka Gąsior, Lars Karl und Stefan Troebst unter Mitarbeit von Wiebke Helm
Reihe: Moderne europäische Geschichte (hg. von Hannes Siegrist und Stefan Troebst)
Band 9

€ 48,00 (D) | € 49,40 (A)

487 S., 38, z. T. farb., Abb., geb., Schutzumschlag
Format: 14,0 x 22,2
ISBN 978-3-8353-1410-8

Inhalt

Zwischen Identität und Anfeindung: Das Slaventum als politische Idee.

Die Vorstellung einer Zusammengehörigkeit aller Slavischsprachigen war nicht nur im 19. Jahrhundert wirkungsmächtig, sondern hält bis heute an. Sie blieb ein produktiver Mythos in Kunst, Musik und Literatur. Als transnationales Identifikationsmuster hatte dieses Phänomen auch im kurzen 20. Jahrhundert Konjunktur. Das Interesse der Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes richtet sich auf unterschiedliche Formen der Identitätsbildung, die sich auf eine Slavische Idee bezogen. In den Blick genommen werden dabei nationale und internationale Diskurse, aber auch kritische Reaktionen, die sich gegen die Idee des Panslavismus bewusst abgrenzten, so etwa in Griechenland oder Italien.

Pressestimmen

»Dieser facettenreiche Band ist ein echter Gewinn; der Herausgeberin und dem Herausgeber ist zu danken.«
(Michael Moser, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 2015)