Seite drucken
Norbert von Hellingrath und die Ästhetik der europäischen Moderne

Norbert von Hellingrath und die Ästhetik der europäischen Moderne

Hg. von Jürgen Brokoff, Joachim Jacob und Marcel Lepper
Reihe: Castrum Peregrini. Neue Folge (hg. von Wolfgang Braungart, Ute Oelmann und Ernst Osterkamp)
Band 7

€ 49,90 (D) | € 51,30 (A)

408 S., geb., Schutzumschlag
Format: 14,0 x 22,2
ISBN 978-3-8353-1310-1

Inhalt

Der interdisziplinär ausgerichtete Band versammelt Beiträge zu Hellingraths Schaffen und beleuchtet sein Werk in europäischer Perspektive.

Norbert von Hellingraths Buch über »Hölderlins Pindarübertragungen«, 1911 als Dissertation erschienen, hat Epoche gemacht. Inspiriert von Karl Wolfskehl und Stefan George, forderte der Münchner Student mit seiner ebenso schmalen wie sperrigen Studie über Hölderlin die etablierte Philologie heraus und sollte zur Neubewertung des lange Zeit verkannten Dichters entscheidend beitragen - innerhalb und außerhalb des George-Kreises, zu dem sich Hellingrath selbst zählte. Zugleich ist Hellingraths Werk, wie die Forschung gerade erst zu entdecken beginnt, im Kontext einer Ästhetik der europäischen Moderne zu verorten. So lassen sich u.a. Verbindungen zu Henri Bergson, Ludwig Klages, Wilhelm Worringer, Walter Benjamin, Hugo von Hofmannsthal und den Kunstkonzepten des russischen Modernismus nachzeichnen. - Beigegeben ist dem Band eine Edition von Norbert von Hellingraths Referat über Stefan Georges Verlaine-Übertragungen.

Pressestimmen

»Für germanistische Bibliotheken kann der Band als unverzichtbar angesehen werden.»
(Till Kinzel, Informationsmittel (IFB))