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Koala Lukas Bärfuss

Koala

Roman


€ 19,90 (D) | € 20,50 (A)

184 S., geb., Schutzumschlag
Format: 12 x 20
ISBN 978-3-8353-0653-0

Inhalt

Ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2014
Ausgezeichnet mit dem Solothurner Literaturpreis 2014
Ausgezeichnet mit dem Thuner Kulturpreis 2014
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2014
Shortlist Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2014
SWR-Bestenliste April 2014

Lukas Bärfuss hat einen gedanklich weit ausgreifenden Roman geschrieben, der über die Frage, warum jemand willentlich den Tod gesucht hat, zu einer anderen vordringt: Welche Gründe gibt es, sich für das Leben zu entscheiden?

Ein ganz gewöhnlicher Mensch, sein ganz gewöhnliches Leben und sein ganz gewöhnliches Ende. Aber nichts an dieser Geschichte in Lukas Bärfuss` neuem Roman will uns gewöhnlich scheinen. Denn das erzählte Ende ist ein Suizid, und der ihn verübt hat, ist sein Bruder. Auch wenn die Statistik sagt, dass für die Menschen zwischen zwanzig und vierzig Jahren Suizid die zweithäufigste Todesursache überhaupt ist, hilft das niemandem in seinem individuellen Schicksal. Die Fragen, die sich unweigerlich stellen, finden nicht zu Antworten, die denen, die zurückbleiben, wirklich Trost spenden.
Bärfuss spürt dem Schicksal des Bruders nach, über das er zunächst wenig weiß. Und er begegnet einem großen Schweigen. Das Thema scheint von einem großen Tabu umstellt. Und von einem Geheimnis. Warum nannten seine Freunde ihn Koala? Wie kam er zu diesem Namen? Und hat vielleicht der Name gar das Schicksal des Bruders mitbestimmt; wird ein Mensch seinem Namen ähnlich? Die Geschichte der Tierart in Australien, die heute vor der Ausrottung steht, gerät in den Blick des Autors, und so ist das Buch auch eine Natur-Geschichte über den Umgang des Menschen mit dem anderen Menschen, mit dem Tier, mit Gewalt überhaupt.

www.lukasbaerfuss.ch

Pressestimmen

»Bärfuss begeistert, wenn er erzählt, wenn er aber erklärt und deutet verliert er seine schöne Radikalität im trüb Programmatischen.«
(Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 24.04.2014)

»ein ungewöhnliches Buch, das es unbedingt lohnt, weiter überdacht zu werden.«
(Alexander Kosenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.2014)

»ein ganz grandios-großartiges, tief bewegendes Buch«
(Elke Heidenreich, Literaturclub, 18.03.2014)

»ein tief poetisches, ernsthaftes und wunderschönes Buch, eines der schönsten, die ich seit langem gelesen habe«
(Elke Heidenreich, Literaturclub, 18.03.2014)

»ein sehr gütiges, verständnisvolles Buch«
(Elke Heidenreich, Literaturclub, 18.03.2014)

»eine Entdeckung«
(Elke Heidenreich, Literaturclub, 18.03.2014)

»ein sehr kühnes Buch«
(Stefan Zweifel, Literaturclub, 18.03.2014)

»Lukas Bärfuss ist der aufregendste Autor der Schweiz.«
(Richard Kämmerlings, Die Welt, 09.03.2014)

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