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ZeitRäume 2008

ZeitRäume 2008

Hg. von Martin Sabrow
Reihe: Potsdamer Almanach des Zentrums für Zeithistorische Forschung (hg. von Martin Sabrow)
Band 2008

€ 19,80 (D) | € 20,40 (A)

224 S., 5 Abb., franz. brosch.
Format: 13,4 x 23,8 cm
ISBN 978-3-8353-0508-3

Inhalt

Aus dem Inhalt:
Ralf Ahrens: Unternehmensreform nach dem »Wirtschaftswunder«. Die Dresdner Bank in den 1970er Jahren
Jürgen Danyel: Frühling in Prag oder das »andere 1968«
Thomas Etzemüller: Auf den Spuren einer gesellschaftspolitisch problematischen Formation: social engineering 1920-1960
Jens Gieseke: Ungleichheit in der Gesellschaftsgeschichte der DDR
Rüdiger Hachtmann: Prostitution und Prostitutionsverdacht im Berlin des frühen 19. Jahrhunderts
Stefan-Ludwig Hoffmann: Zur Kontingenz der Menschenrechte
Matthias Judt: Bananen für Häftlinge? Der Freikauf politischer Gefangener aus der DDR und das »Honecker-Konto«
Thomas Lindenberger: Stasiploitation - why not? »Das Leben der Anderen« und die historische Kreativität des Drehbuchautors
A. Dirk Moses: Genocide, Colonialism, and the Holocaust
Igor J. Polianski: Geister der Erinnerung. Das Atheismusmuseum als sowjetischer Gedächtnisort
Martin Sabrow: Der Begriff der Erinnerung
Achim Saupe: Der Historiker als Untersuchungsrichter und Detektiv. Historik, Kriminalistik und die Poetologie der Geschichte
Lu Seegers: Vaterlosigkeit im Nachkriegsdeutschland
Katja Stopka: Die verlorene Erinnerung - die Erinnerung des »Verlorenen«.Flucht und Vertreibung im literarischen Gedächtnis bei Hans-Ulrich Treichel
Annette Vowinckel: Vergangene Zukünfte: Von der Geschichte der Simulation zur Simulation von Geschichte
Bernd Weisbrod: Eine ganz unamerikanische Tante: Die BBC und der nationale Medienstil in der Nachkriegszeit
Peter Ulrich Weiß: Der Diktator als Rebell. Ceausescus Bukarester Balkonrede vom 21. August 1968
Michael Wildt: Anmerkungen zur »Volksgemeinschaft«
Irmgard Zündorf: Vitrine oder Wühltisch? Zur Objektkultur der DDR-Geschichte im Museum

Die Reihe
ZeitRäume versammelt jährlich eine Auswahl von zeitgeschichtlichen Analysen, die am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) vorgestellt wurden oder aus der Arbeit des Instituts entstanden sind. Die Zusammenstellung hat nicht den Anspruch, die am ZZF betriebenen Forschungen repräsentativ zu spiegeln. Aber sie vermittelt einen Eindruck von der Vielfalt und Vielgestalt der Wege, die uns zum Verständnis unserer zugleich so nahen und so fernen Zeitgeschichte im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert führen können.

Link: Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF)