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Ringelnatz!

Ein Dichter malt seine Welt
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Ringelnatz!

Herausgegeben von Friederike Schmidt-Möbus, Frank Möbus, Indina Woesthoff und Frank Woesthoff
€ 25,00 (D)
€ 25,70 (A)
CHF 35,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
erschienen 2000, lieferbar
312 Seiten mit 197 z.Teil farb. Abbildungen
Einband: broschiert
Format: 21 x 27 cm
ISBN: 978-3-89244-337-7
KurztextPressestimmenBiographie
»Den ausdrücklichen Versuch dieser Ausstellung, Ringelnatz als ernsthaften Maler zu retten, hat er nicht nötig: Sein Oeuvre ist zu vielseitig, um in allen Disziplinen überragen zu müssen. Zum Glück belastet sich auch die Göttinger Ausstellung nicht mit solch einseitiger Ehrenrettung, sondern trägt ein reiches Ringelnatz-Panorama zusammen. Der Vortragskünstler, der Bohemien, der Seefahrer, der Technikbegeisterte - der Mensch als Dilettant: Zu jeder Lebensfacette finden sich überraschende oder berührende Dokumente, die einen genauen Blick in die Vitrinen lohnen.«
(Thomas Wirtz, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Eine Forschergruppe der Universität Göttingen hat bisher unbekannte Bilder und Briefe des Dichters Joachim Ringelnatz (1883-1934) aufgespürt. Im Nachlaß von Freunden und Verwandten des Künstlers seien rund 200 Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen entdeckt worden, sagte der Literaturwissenschaftler Frank Woesthoff in Göttingen. Auch Briefe, Postkarten und Notizen lenkten den Blick auf bislang unbekannte Facetten des Autors. Die Göttinger Forscher, die weiter nach Arbeiten von Ringelnatz suchen, wollen die Bilder im Oktober in einer Ausstellung präsentieren.«
(dpa, Süddeutsche Zeitung)

»Er besaß nicht nur eine, mit vielen Doppelnaturen zugleich jonglierte der kleine Mann aus Wurzen. Als Kabarettist und Surrealist, als See-, Wanders- und Klabautermann, als Dichter sowieso kennen wir Joachim Ringelnatz - und immer noch zu wenig. Das zeigt der wunderbar kenntnisreiche Bild- und Textband zu einer Ausstellung mit den Werken des Karikaturisten, Zeichners und Malers, der als Hans Bötticher geboren wurde, aber der Welt gerne auch als Johanna Bötticher oder Kuttel Daddeldu gegenübertrat.«
(Tobias Gohlis, Die ZEIT)

»(...) eine herausragende Ausstellung, die auch durch eine Vielzahl von Nebenaspekten zu bezaubern vermag. Ebenfalls ein Muss: der sorgfältig vorbereitete Katalog, der von RingelnatzŒ Kinderbüchern bis zu seinen Illustratoren und Verlegern erfreulich viel Information liefert.«
(Nina Zimmer, Göttinger Tageblatt)

»Heute, 66 Jahre nach seinem Tod, ist es Zeit wieder den ganzen Ringelnatz kennenzulernen: Dazu lädt die Göttinger Ausstellung ein, deren Organisatoren mit viel Entdeckerfreude mannigfache Fundstücke zusammengetragen haben: biografische Zeugnisse (bis hin zu Bötticher alias RingelnatzŒ Seesack), literarische Dokumente (darunter ein Streich, den Ringelnatz noch kurz vor seinem Tod den Nazis spielte) und über 70, teilweise verschollen geglaubte Gemälde. Sichtbar werden Leben, Werk und Bedeutung eines originellen Dichters und Malers, den schon seine äußere Erscheinung zum Außenseiter machte, denn er maß nicht einmal 1,60 m.«
(Peter Köhler, Hannoversche Allgemeine Zeitung)

»Schon seine Zeitgenossen Kurt Tucholsky und Erich Kästner, selbst oft des Leicht- und Flachsinns verdächtigt, hatten Mühe, auf die ernstzunehmenende Prosa von Ringelnatz alias Hans Bötticher hinzuweisen. Dem Maler wird vielleicht erst heute Gerechtigkeit zuteil. »Ringelnatz! Ein Dichter malt seine Welt« ist der Begleitkatalog zur gleichnamigen Ausstellung (ab 9.12. in Cuxhaven, ab 3.2. in seiner Geburtsstadt Wurzen bei Leipzig), die in klugen Essays unter anderem dem Phantastischen und den Gewaltimaginationen in seinem Werk nachspürt.«
(Der Tagesspiegel)

»Eine (...) dem Maler und Zeichner Ringelnatz gewidmete Ausstellung (...) wird begleitet von einem aufwendig gestalteten Katalog, den sich die Verehrer dieses wunderbaren Malerpoeten unbedingt kaufen sollten.«
(Eckart Klessmann, Lesart)
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