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Hermann Peter Piwitt

Heimat, schöne Fremde

Geschichten und Skizzen
Heimat, schöne Fremde

€ 19,90 (D)
€ 20,50 (A)
CHF 28,90
alle Preise inkl. MwSt,
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lieferbar ab 01/2010
248 Seiten
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12 x 20 cm
ISBN: 978-3-8353-0621-9
KurztextPressestimmenBiographie
»Es sind funkelnde Texte. Piwitt zeigt sich als vorzüglicher Schilderer und sicherer Stilist.«
(Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 28.03.2010)

»Piwitt hat seinem erzählerischem ein mindestens genauso bedeutendes essayistisches Werk an die Seite gestellt. In dessen Büchern ist die politisch-gesellschaftliche Analyse und produktive Fantasie immer wieder fruchtbare Verbindungen eingegangen.«
(Frank Schäfer, ZEIT ONLINE, 28.01.2010)

»Eine gewisse Resignation schwingt mit in Hermann Peter Piwitts Worten - wie auch in seinen 34 Erzählungen. Melancholische Geschichten, die von Opfern der »schönen neuen Welt« erzählen: Von idyllischen Naturlandschaften, die vom Fortschritt zerstört wurden, und ideologischen Visionen, die an der Realität gescheitert sind. »Da die schöne Welt vergeht« - so ist der erste Teil seines Bandes betitelt. Doch in der Vergänglichkeit des Altbekannten, Altgeliebten blitzt hier und da ein Hoffnungsschimmer auf. Ein Festhalten an dem Glauben, dass entgegen aller Erfahrungen doch noch alles gut werden könnte.«
(Jan Ehlert, NDR Kultur - Neue Bücher, 28.01.2010)

»Erfrischend angriffslustig gibt sich der elegante Stilist Piwitt in diesen »Geschichten und Skizzen«, die zu seinem 75. Geburtstag an diesem Donnerstag erscheinen. Der Band enthält unveröffentlichte und ältere Texte in drei Abteilungen: »Da die schöne Welt vergeht«, »Unterweg« und »Der Stand der Dinge«. Stadt- und Welterkundungen ergänzen sich zur Bilanz eines scharfen Beobachters mit ungeduldigem Herzen.«
(Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 28.01.2010)

»Wären die Umstände nicht so, wie sie sind, müsste Hermann Peter Piwitt in diesem Land eine Rolle zukommen, wie sie Grass zugeschrieben wird: als jemand, dem man zuhört, dessen Wort etwas gilt. Trotz seines Außenseiterstatus hält Piwitt als einer vom Stamme Sisyphos fest an dem »klammheimlichen Vergnügen, es könne doch noch irgendwo Gerechtigkeit geben«.«
(Thomas Schaefer, Titel-Magazin, 25.01.2010)

»Im Vergleich zu seinen letzten Büchern erscheint »Heimat, schöne Fremde« aber durchaus wieder angriffslustiger. Das mag vielleicht daran liegen, dass die Krisen sich zuspitzen, nach Veränderung drängen, bestimmt aber auch an der erfrischenden Wiederbegegnung mit den frühen Texten. So verführt Piwitt die Leser dieses neuen Buchs auch dazu, sich andere, frühere Texte wieder vorzunehmen oder sie gar erst heute zu entdecken. Dazu gratulieren wir ihm.«
(Detlef Grumbach, SR BücherLese, 30. 1. 2010)

»Nun diese grimmige und doch vergnügliche Rückschau eines kritischen Grenzgängers, die man auf jeder Seite aufschlagen kann und dabei immer wieder Lust zum Vertiefen bekommt.«
(Manfred Orlick, buchinformationen.de, Februar 2010)

Piwitt ist ein Radikaler geblieben. Er macht sich an die Wurzeln, und die kompromisslerische Vorsicht des »zwar aber« und des »sowohl als auch« geht ihm unverkennbar auf den Keks.
(Thomas Rothschild, Titelmagazin)

»Piwitts Menschengeschichten sind so lapidar wie einfühlsam, so heiter wie melancholisch und von unbestechlicher Treffsicherheit. Dabei verliert er bei aller empathischen Nähe zu jedem Einzelnen nie die politischen Urheber individueller Missstände aus den Augen.«
(Cornelia Staudacher, Rheinischer Merkur, 24.06.2010)

»Piwitt schreibt nicht für den leichten Konsum, sondern beweist mit jeder Seite, dass Anstrengung sich lohnt. Er beschreibt Untergänge und beschreibt Menschen, die gerade eben so zu bestehen vermögen; und dabei vermag er, mittels seiner Sprache, der Mühe einen hohen Grad von Schönheit abzugewinnen.«
(Kai Köhler, literaturkritik.de, Nr. 10, Oktober 2010)
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