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Clemens Berger
Das Streichelinstitut
Roman |

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lieferbar ab 03/2010
356 Seiten Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12 x 20 cm
ISBN: 978-3-8353-0619-6
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| Auch erhältlich als E-Book im PDF-Format • EPUB-Format |
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KurztextPressestimmenBiographieLeseprobeEnglish | | |
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»leichtfüßig und ganz schwer wegzulegen«
(Astrid Schwarz, fm4.orf.at, 22.05.2010)
»Clemens Bergers neuem Roman, »Das Streichelinstitut«, gelingt auf unterhaltsame, witzige Weise ein kleines Panorama unserer Zeit.«
(Walter Klier, Wiener Zeitung, 29.05.2010)
»Gelungen ist dieser Roman bis in die Details der Personenkonstellation und der Sprache. Die höchst unterschiedlichen Personen, die die Dienste des Streichelinstituts in Anspruch nehmen, werden plastisch und interessant gemacht, wenngleich man bisweilen nur wenig von ihnen erfährt. (...) Durch Aussparungen entsteht immer wieder ein kalkulierter Interpretationsspielraum, der einen manche Passage mit geradezu detektivischer Aufmerksamkeit nochmals lesen lässt - mit Gewinn und Respekt vor solcher Kompositionskunst. So ist »Das Streichelinstitut« nicht zuletzt für den Leser die reinste Liebesarbeit.«
(Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.5.2010)
»Wer geistreiche Unterhaltung in der Literatur sucht, für schwarzen Humor empfänglich ist, und vor allem das Hintergründige mag, was ja meist das Abgründige ist: der kommt bei Clemens Berger auf seine Kosten.«
(Michael Hametner, MDR, 18.05.2010)
»Das Streichelinstitut« als Buch der Woche in MDR-Figaro 18.5.2010
»Ein besonderes, witziges, amüsantes, melancholisches und auch sehr kluges Buch.« (Eva Menasse)
(Peter Pisa, Kurier, 15.05.2010)
»Clemens Berger kann erzählen. Er hat die Gabe, eine Geschichte so zu beginnen, dass man ihr folgen will, er verfügt über das sprachliche Potenzial, den Leser bei der Stange beziehungsweise bei der Zeile zu halten, und er erzählt Geschichten, die man lesen will.«
(Die Presse, Wien)
»Zwei Jahre lang hat Clemens Berger an seinem neuen Roman gearbeitet. Ein Schuß Frivolität und ein erstaunliches Maß an erzählerischem Charme verbinden sich in diesem Buch zu einem Erzählwerk von fast schon glattaueresker Leichtigkeit.«
(Günter Kaindlstorfer, ORF, Ex libris, 7.3.2010)
»Es geht in Bergers Roman um die Entwirrung von Gefühlen angesichts einer inflationären Lebenshilfepraxis in einer Gesellschaft, die alle Beziehungen ökonomisiert. Die Trennung zwischen Privatsphäre und Arbeit, zwischen den Geschlechtern, alles gerät ins Wanken, und Sebastian bzw. Severin weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht und wem sein Herz gehört. Sein Privatleben geht vor die Hunde. Clemens Berger gelingen hinreißende Passagen über die Gesellschaft und deren Zeitgeist, wobei kaum ein aktuelles Thema ausgelassen wird.«
(Matthias Reichelt, Junge Welt, 18.3.2010)
»Der aus dem Burgenland stammende Clemens Berger hat es mit witzigen Ideen, die dabei aber mehr als nur reine Unterhaltung sind und immer auch auf gesellschaftliche Entwicklungen verweisen.«
(Sebastian Fasthuber, Falter, März 2010)
»Wie sein Landsmann Robert Menasse beobachtet Berger einen ratlosen Intellektuellen bei der - letztlich vergeblichen - Sinnproduktion. Das Streben nach Höherem scheitert allemal an der Verführbarkeit der Strebenden. Aber es scheitert auf eine unangestrengte, den Leser in seinem Unterhaltungsbedürfnis nie vergessene und ihn dennoch auch nicht einlullende Weise: eine anregende literarische Streichelkur.«
(Holger Schlodder, Darmstädter Echo, 07.04.2010)
»Literatur lebt von spannenden Geschichten und der Ursprung aller Literatur sind sozusagen die Gespräche und Erzählungen am Lagerfeuer. Und jetzt müssen Sie sich so ein Lagerfeuer hier vorstellen, da gibt¹s einen jungen Mann, der hat eine wirklich kuriose und phantastische Geschichte zu erzählen. Wie die Vorfahren beim Feuer saßen und zugehört haben, wünsche ich Ihnen wirklich ein spannendes und witziges Vergnügen. (...) Von feiner Ironie über ja, auch deftigen Humor alles drinnen, klug, unterhaltsam: Das Streichelinstitut von Clemens Berger.«
(Ernst A. Grandits, 3sat-Stand, Leipziger Buchmesse)
»Clemens Berger hat einen formidablen Roman geschrieben, den es zu lesen und zu feiern gilt, während draußen immer noch die Dunkelziffer tobt und es dem Kapitalismus schon wieder besser zu gehen scheint.«
(Josef Bichler, Der Standard, 19./20.2.2011)
»Berger bleibt nicht im Trockenen zwischen Alternativmedizin und Spiritualität, sondern wagt sich mitten ins Feuchtgebiet: Es geht dem intellektuellen und unterhaltsamen Philosophen schlicht um Sex und die Verehrung des weiblichen Geschlechts. Das ist auf wienerische Art gut genießbar und schlau.«
(Michael Schläfli, SBD. bibliotheksservice, April 2010)
»Unterhaltsam, frivol und streckenweise etwas redselig zeichnet Berger das Porträt einer Generation, die zwischen ideologischer Träumerei und kapitalistischer Realität ihren Platz in der Welt sucht.«
(Steirerlerche, 23.03.2010)
»Der Österreicher Clemens Berger erzählt seine Parodie auf die Lebensberatungs- und Wellnesskultur mit viel Humor und in einnehmendem Plauderton. Entspannte Lektüre für schwere Zeiten.«
(Kieler Nachrichten, 21.04.2010)
»Clemens Berger zeigt mit Ironie die Brüchigkeit von Identität, die Gratwanderung zwischen Widerstand mit Leben und Überleben ohne Leben im Neoliberalismus. Dabei gelingen ihm hinreißende Passagen über die Gesellschaft und deren Zeitgeist.«
(Matthias Reichelt, Die Berliner Literaturkritik, 16.04.2010)
»Dem Autor ist ein ansprechender, gesellschaftskritischer Unterhaltungsroman mit einem Schuss Frivolität und hinreißend satirischen Passagen über den Zeitgeist, den Wellness-Wahn und die Verführbarkeit von Idealisten gelungen.«
(Lieselotte Jürgensen, ekz.bibliotheksservice GmbH, Mai 2010)
»Dieses Buch ist einfach alles: wortgewaltig - witzig, poetisch - sexistisch, liebevoll - erotisch, faschistisch - kapitalistisch - proletarisch, philosophisch - satirisch, sympathisch - charmant.« (Karin Müller, Schwäbische Post/Gmünder Tagspost 22.05.2010)
»Clemens Berger ist ein Sprachkünstler, ein genauer Beobachter, ausgestattet mit einem gesellschaftskritischen Interesse, Wortwitz und Humor - und wird uns irgendwann dauerhaft ein Begriff sein. (...) wir können noch auf jede Menge gute Literatur von ihm hoffen.«
(Claudia Peer, literaturhaus.at, 4.8.2010)
»Ein leidenschaftlicher Roman ohne peinliche Schlüpfrigkeiten über die Lust in utopielosen Zeiten.«
(Kai Budler, StadtRadio Göttingen, WortArt, 23.09.2010)
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