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Svealena Kutschke
Etwas Kleines gut versiegeln
Roman |

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lieferbar ab 03/2009
296 Seiten Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12 x 20 cm
ISBN: 978-3-8353-0479-6
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KurztextPressestimmenBiographieLeseprobeEnglish | | |
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»überraschend, zweideutig und von verstörender Eindringlichkeit.«
(Silja Ukena, Kulturspiegel, 6/2009)
»Die karge äußere Handlung lässt kaum erahnen, was sich in diesem Erstlingsroman tatsächlich ereignet: der Aufbruch einer jungen Frau ins unübersichtliche Leben. Die metaphernreiche, kraftvolle und phantasievolle Sprache macht Absurdes, Begehren und Einsamkeit sinnlich spürbar. Ein zeitgemäßer Roman voller Poesie und Ironie.«
(dradio.de, 1.6.2009)
»Eine metaphernreiche, kraftvolle und fantasievolle Sprache eröffnet neue Wahrnehmungsräume, macht Rätselhaftes, Absurdes, Verzweiflung, Begehren und Einsamkeit geradezu sinnlich spürbar, ohne jemals ins Kitschige abzugleiten - das wird durch Ironie verhindert.«
(Gertrud Lehnert, Deutschlandradio, 15.5.2009)
»junge kompromisslose Literatur«
(Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin, Buchtipp, 30.6.2009)
»Um es vorweg zu nehmen: Dieser Roman ist von erster Güte und könnte so etwas wie die queere Bibel werden, auf die man hierzulande schon lange vergeblich wartet. Denn »Etwas Kleines gut versiegeln« ist genau so umwerfend, charmant, berührend und intelligent wie seinerzeit der Spielfilm »Transamerica«. Svealena Kutschke legt mit ihrem zauberhaften Roman ein sprachgewaltiges Debüt vor. Es birgt eine unerwartete Geschichte von ein paar Menschen, die anders als der Rest leben wollen - jenseits festgefahrener Gleise. Es steckt voller Wortwitz, unerwarteten Wendungen, blumigen wie absurd-lustigen Vergleichen.«
(Andreas Hergeth, siegessäule.de, 5.3.2009)
»»Etwas Kleines gut versiegeln« ist ein Debüt, in dem alles blinkt und blitzt und schimmert und knallt (...) hier ist eine richtig gute Schriftstellerin auf die literarische Bühne getreten, die Herz beweist, ganz viel Herz.«
(Jan Drees, WDR 1live, 20.3.2009)
»Das Beste an dem Roman ist Svealena Kutschkes frische, farbige Sprache. Sie hat großen Mut zu originellen, mutwillig windschief gehaltenen Bildern. Mal sind sie betont lakonisch - wenn Lisa auf einem Friedhof kräftige Züge aus der Weinflasche nimmt, spürt sie: »Der Zwischenraum zwischen mir und dem Tag wurde immer größer.« Mal sind sie betont poetisch - wenn Lisa mit einem Begleiter einen Joint teilt, resümiert sie: »Gemeinsam träumten wir von einem Mond, der nie unterging, von Zigaretten, lang wie die Milchstraße, von Drinks, tief und unendlich, von Liedern mit Harmonien wie ein Kometenschweif.« Zudem hat Svealena Kutschke ein Ohr für Dialoge zwischen Leuten, die alles dafür geben, cool zu wirken, für die aber schon der erst morgendliche Schritt aus dem Bett einem Hochseilakt über schwindelnde Abgründe gleichkommt.«
(Uwe Wittstock, Die Welt, 11.4.2009)
»Es ist eben dieses Ungebremste, das Kutschkes Art zu schreiben so unmittelbar macht. Sie spielt mit der Sprache wie mit ihren Protagonisten. Sie lässt ihnen die Freiheit, sich in kindlich-magischen Trieben zu verlieren. Zum Beispiel versucht Lisa, einen schönen Fremden mit einer Lakritzbonbon-Spur zu sich nach Hause zu locken. Es ist nicht nur Kutschkes Haarschnitt, der einen ein wenig an Jean-Pierre Jeunets Amélie erinnert. Also: Willkommen in der fabelhaft verrückten Welt der Svealena.«
(Nina Berendonk, Süddeutsche Zeitung, 25.3.2009)
»ein verdammt großes Buch!«
(Du&Ich, April/Mai 2009)
»endlich wieder ein deutschsprachiges Buch, dessen unverbrauchte Sprache und Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang einen wünschen lassen, es würde nie zuende gehen.«
(Stephanie Siebert, Nürnberger Zeitung, 23.7.2009)
»Poetisch und mit gelegentlichen Drifts ins »Amélie«-haft Schrille liest sich Lisas Geschichte am besten, wenn - wie sie - dabei mit den Zehen im Sand wühlen kann.
(Bild am Sonntag, 26.7.2009)
»Eine Geschichte voller genialer Bilder, die man beim einmaligen Lesen kaum aufnehmen kann. Die stilistischen Experimente hätten für mindestens fünf Bücher gereicht. Wie schön, dass Svealena Kutschke ihre Leserinnen und Leser für klug genug hält, der schrägen Protagonistin zu folgen.«
(Tania Witte, Siegessäule, April 2009)
»sprachlich brilliant, humorvoll und lebendig«
(Bettina Hesse, WDR 5, 7.3.2009)
»Wie die 32jährige Autorin zu schreiben versteht, ist aufregend: frech, poetisch, schräg in kühnen Bilder und in einem faszinierend eigenständigen Tonfall, der rasch einen starken Sog entwickelt.«
(Hans Ulrich Probst, DRS 2, 24.4.2009)
»Unbehelligt von zeitgenössischer Ironie und Stereotypen bekommt der Leser sogar eine vermeintlich anstrengende Metaebene von queeren und Transgender-Themen wie nebenbei geimpft. Überhaupt geht es eigentlich um ganz viele Dinge gleichzeitig, wie das eben so ist, in einem Kopf und trotzdem übertönt eine sympathische Lethargie jeden Ablauf. Jede der feinen Beobachtungen und eleganten Ideen funkelt klein für sich und zusammen wird ein sehr helles Buch draus. Riesengroße Empfehlung.«
(Max Scharnigg, jetzt.de, 30.6.2009)
»Der Autorin gelingt eine einzigartige Übersetzung von sinnlicher Erfahrung in Sprache, in der Fühlen und Um-die-Ecke-Denken keine Widersprüche sein müssen. Dem Schreibschulen-Dogma der kurzen, schlichten Sätze und gefühlsarmen Erzählweise setzt sie einen überbordenden, poetischen und bildgewaltigen Schreibstil entgegen.«
(Anja Kümmel, jungle world 16.07.2009)
»Svealena Kutschke hat einen atemlos poetischen Text vorgelegt. Ich-Erzählerin Lisa ist eine Grenzgängerin am Rande der realen Welt, ihre Wahrnehmung ein Kaleidoskop aus ironisch-philosophischen Fragestellungen und bizarrem Erleben. Fazit: Mitreißend, umwälzend, bodenlos. Glänzend geschriebene junge Literatur. Unbedingt empfehlenswert.«
(Annette Freudling, Ekz-Informationsdienst, April 2009)
»Ein überaus einfallsreicher und empfindsamer Debütroman, sprachgewaltig und fesselnd bis zum Schluss«
(ADAM, Mai 2009)
»Das hinreißende Unschlagbild signalisiert mit Recht, dass in diesem Buch der Ton die Musik macht. Die zwischen schnoddriger Lässigkeit und präziser Stimmigkeit oszillierende Sprache, durchwoben von schräg-treffenden Bildern, gibt eine Verletzlichkeit preis, die sich nur vordergründig mit flotten Sprüchen wappnet. (...) Für diese Geschichte am Rande des Nervenzusammenbruchs hat die Autorin eine erstaunlich wandelbare, manchmal kratzbürstige, dann wieder melancholisch anschmiegsame Ausdrucksform gefunden. Sie erzählt damit weniger Handlung, vielmehr vermittelt sie Stimmungen und bringt den Lesern die Figuren auf überraschende Weise nahe, ohne ihr Inneres geschwätzig auszuplaudern.«
(Beat Mazenauer, Volltext, April/Mai 2009)
»Ihr Roman birgt eine unerwartete Geschichte von ein paar Menschen, die anders leben wollen, nämlich jenseits festgefahrener Gleise. Er steckt voller Wortwitz, unerwarteten Wendungen, blumigen wie absurd-lustigen Vergleichen.«
(Aletta Thies, Dittmarscher Landeszeitung, 9.5.2009)
»Mit einem vergnügten, nichts beschönigenden Welternst ist das ganze Buch geschrieben.«
(Michael Schweizer, Kommune 3/09, Juni/Juli)
»die 1977 in Lübeck geborene Autorin Svealena Kutschke erzählt die Geschichte mit so vielen starken Passagen voll unverbrauchter Poesie, dass man die schönen Stellen bald aufsammelt wie Muscheln am Strand. Den Lesefluss hemmt das trotzdem nicht, schließlich will man ja wissen, was es mit dem mysteriösen Foto auf sich hat, das Lisa eines Tages auf der Strasse findet.«
(Irene Prugger, Wiener Zeitung, 27.06.2009)
»Für diese äusserlich spannungslose, verwirrte Geschichte hat die Autorin eine erstaunlich wandelbare, manchmal kratzbürstige, dann wieder melancholisch anschmiegsame Ausdrucksform gefunden.«
(Beat Mazenauer, Der Landbote, 25.6.2009)
»Endlich ein queerer Roman!, hat der Lektor des Verlags einem Freund angekündigt - und dem ist mit einem zufriedenen Seufzen zuzustimmen.«
(Lisa Bolyos, Weiber Diwan, Frühjahr/Sommer 2009)
siehe auch: Bücher Blog von Jan Drees
Pressestimmen zu Svealena Kutschke beim open mike 2008 (15./16.11):
»Ein sprachlich hochentwickelter, hochsensibler Text, durchhaucht mit feinster Ironie, der vielen im Gedächtnis blieb.«
(Deutschlandradio Kultur, Nov. 2008)
»In Svealena Kutschkes großartigem Text »Rückspiegel« geht es geht um eine Liebe und deren Ersticken. Auf thematische Neuerung also dürfte es Kutschke kaum angekommen sein. Aber was sie ihrem Sujet noch an eindringlichen Bildern und vor allem an unerhört guten Dialogen abgewinnt - das hätte man selbst gerne geschrieben. Eine »große Kühle« und die Härte einer »kalkulierten Abweisung« hat die Jury dem Text attestiert. Absolut richtig. Aber da ist noch ein unterschwelliger Gegenimpuls, beinahe ein Pathos des Unsentimentalen. Auch wenn das Ende gerade deshalb so raffiniert ist, weil die Erzählung dem darin enthaltenen Hoffnungsmoment bereits jede Grundlage entzogen hat.«
(Daniel Graf, Poetenladen, 17.11.2008)
»Den zweiten Preis erhielt Svealena Kutschke für die Erzählung »Rückspiegel«, die in ihrem feinfühligen Text den Gesetzen der Sprache gehorcht, dafür umso sensualistischer eine Momentaufnahme zweier Liebender zeichnet, zweier Liebender, die sich betrügen und dennoch begehren. Der Text überzeugte vor allem durch sensibel formulierte Bilder und ein intelligentes Sprachgefühl.«
(Tomasz Kurianowicz, Berliner Zeitung, 18.11.2008)
»Kontrolliert, kühl und gleichzeitig voller Zugewandtheit erzählt Svealena Kutschke von einem Paar, das in die erste gemeinsame Wohnung zieht.«
(Catharina Koller, Frankfurter Rundschau, 18.11.2008)
»Am Ende wurden denn zwei Prosatexte ausgezeichnet, die als komplexe temporale Gewebe angelegt waren, in denen die Zeit im Erzählen nicht voranschreitet, sondern sich wie eine Krake ausbreitet.«
(Jean-Michel Berg, Süddeutsche Zeitung, 18.11.2008)
»Die aus Lübeck stammende und in Hildesheim studierte Kutschke blickte in ihrem Text auf zwei Männer zurück, auf Zusammenwohnen und Lieben. Vorgetragen hatte sie ihn mit einer tiefen, sehr gut klingenden Nachrichtensprecherinnenstimme. Ihr Nico-haftes Auftreten trug neben der unabstreitbaren Textqualität dazu bei, dass man sich an Kutschke noch am zweiten Wettbewerbstag erinnerte.«
(René Hamann, TAZ, 18.11.2008)
Aus der Jurybegründung:
»Ein Text, der von einer gewagten und gleichzeitig beherrschten Komposiotion ist, der grammatisch sehr gewandt ist, in dem die Verstörung oder das Potenzial zu Missverständnissen erst produktiv wird, von einer schönen Entschlossenheit, unter der eine subkutane Steigerung oder ein Gefälle sich regt, mit einer großen Kühle, mit einer kalkulierten Abweisung.«
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