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Joseph Breitbach

Die Wandlung der Susanne Dasseldorf / Ich muß das Buch schreiben...

Briefe und Dokumente zu Joseph Breitbachs Roman »Die Wandlung der Susanne Dasseldorf«
Die Wandlung der Susanne Dasseldorf / Ich muß das Buch schreiben...

Herausgegeben von Alexandra Plettenberg-Serban und Wolfgang Mettmann
Reihentitel: Mainzer Reihe. Neue Folge (Hg. von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz) / Werke in Einzelausgaben
Bandnummer: 04
ca. € 39,00 (D)
ca. € 40,10 (A)
ca. CHF 52,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
vergriffen, Neuauflage in Vorbereitung
2 Bände, 973 Seiten mit 100, z.T. farb. Abbildungen
Einband: Roman: Leinen, Schutzumschlag; Begleitband: broschiert, zus. in Papphülse
Format: 14 x 22 cm
ISBN: 978-3-89244-930-0
KurztextPressestimmenBiographie
Der 1933 verbotene erste Roman Joseph Breitbachs - ergänzt durch bisher unbekannte Briefe und Dokumente.

Joseph Breitbachs Romandebüt von 1932 entfaltet ein weites Panorama der politischen Verhältnisse, aber auch der Emotionen und sexuellen Neigungen. Ort und Zeit der Handlung ist das seit Herbst 1918 von amerikanischen Truppen besetzte Koblenz. Da ist einerseits die großbürgerliche Fabrikantenfamilie Dasseldorf, die sich schwer mit der Besatzung arrangieren kann, und andererseits die kleinbürgerlich-proletarische Familie Hecker, deren Sohn Peter zwischen Verführung, homosexueller Neigung und Zwang zur Promiskuität oszilliert. Während Susanne Dasseldorf im Feind, dem amerikanischen Major, den Menschen und den Mann erkennt und sich doch dem attraktiven proletarischen Boxer Peter Hecker zuwendet, bleibt Schnath, der Sekretär der Dasseldorfs, in den Zwängen der sexuellen Konventionen befangen.
Noch 1978 schrieb Breitbach: »Der Roman hat nur historisch Belegtes zum Rahmen...als die Stadt unter der amerikanischen Besatzung ebensoviel seufzte wie jauchzte.«
Der reich bebilderte Begleitband enthält bisher unbekanntes Material zu Leben und Werk Breitbachs, der zeitlebens nur wenig von sich selbst preisgab. Erstmals werden mehr als 100 unzensierte Briefe des Autors an seinen Jugendfreund Alexander Mohr abgedruckt und Akten aus Archiven ausgewertet, die die Hintergründe des Romans erhellen und durch Parallelen als Quelle zur Biographie und zum Werk Breitbachs eine Sensation sind.

»Ihre Erzählung ist außergewöhnlich fesselnd und ich konnte nicht eine Zeile überspringen.«
André Gide in einem Brief an Breitbach über »Die Wandlung der Susanne Dasseldorf«

Link: Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
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