Wallstein Verlag
Bücher

erweiterte Suche
Neuerscheinungen Literatur
Neuerscheinungen
Belletristik
Editionen
Sudelblätter
Geschichte
Philosophie
Literaturwissenschaft
Kulturwissenschaften
Achtzehntes Jahrhundert
Judentum/Antisemitismus
Gesamtverzeichnis
Vorschau Frühjahr 2012
E-Book
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer
Bestellinfos
Verlagskatalog bestellen 
AGB 
Newsletter
Newsletter bestellen
Newsletter anzeigen
Clemens Berger

Das Streichelinstitut

Roman
Das Streichelinstitut

English

€ 19,90 (D)
€ 20,50 (A)
CHF 28,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
lieferbar ab 03/2010
356 Seiten
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12 x 20 cm
ISBN: 978-3-8353-0619-6
Auch erhältlich als E-Book im PDF-FormatEPUB-Format
KurztextPressestimmenBiographieLeseprobeEnglish
Mehr unter www.streichelinstitut.com

Ein urkomischer, kluger Roman über einen liebenswerten Taugenichts, der plötzlich Erfolg hat.

Sebastian war ein sensationeller Streichler, beruhigend und aufregend zugleich - fand Anna jedenfalls, seine Freundin. Trotzdem war es eigentlich nur eine Urlaubsalberei, als sie ihm vorschlug, diese Fähigkeiten zu professionalisieren. Natürlich (Regel 1) niemals unterhalb der Gürtellinie! Aber in dieser kalten Welt des Gestresstseins musste es doch eine kommerziell verwertbare Sehnsucht nach Zärtlichkeiten auch oberhalb des Nabels geben. Und irgendetwas sollte sich Sebastian schon einfallen lassen, der nach dem Ende seines Philosophiestudiums schon viel zu lange einfach nur herumhing, während Anna als Lektorin in Foucaultseminaren an der Wiener Uni wenigstens ein bisschen was verdiente.

Als Sebastian geschlagene anderthalb Jahre später wirklich zum Gewerbeamt geht, um in der Mondscheingasse ein Streichelinstitut zu eröffnen, stößt er schon bei der Anmeldung auf fast unüberwindliche Schwierigkeiten: »Massagesalon« schlägt ihm die Beamtin als Rubrizierung vor, weil ihre Liste unter »Streicheln« nichts hergibt. Schließlich einigen sie sich auf »Lebensberatung«. Dass wirklich Leute kommen und auch noch eine Menge Geld bezahlen, überrascht Sebastian fast selbst. Endlich ist er ein »nützliches Mitglied des menschlichen Marktes«, denkt er sich, wenngleich er sich eingestehen muss, dass Zielgruppe und Wunschgruppe nicht identisch sind und sich überhaupt plötzlich ganz ungeahnte Probleme auftun.

Links:
www.clemensberger.at
youtube: o-toene - am 15.07.2010
Lesung aus »Das Streichelinstitut«
Hörprobe Lesung Clemens Berger bei Literaturport.de
Lesung aus »Und hieb ihm das rechte Ohr ab«
burgenland.orf.a
Blog zum Reisestipendium im Rahmen des Projektes mit Sprache 2010
»Das Streichelinstitut« als Buch der Woche in MDR-Figaro 18.5.2010