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Agenten der Bilder Annette Vowinckel

Agenten der Bilder

Fotografisches Handeln im 20. Jahrhundert

Reihe: Visual History. Bilder und Bildpraxen in der Geschichte (hg. von Jürgen Danyel, Gerhard Paul und Annette Vowinckel)
Band 2

€ 34,90 (D) | € 35,90 (A)

480 S., 164, überw. farb., Abb., geb., Schutzumschlag
Format: 16,5 x 24,0
ISBN 978-3-8353-1926-4

Inhalt

Wie verändert der Ansturm der Bilder im 20. Jahrhundert politisches Handeln und Öffentlichkeit?

Fotografiegeschichte wird oft als Geschichte der Bilder geschrieben. Wer aber fotografiert unter welchen Bedingungen und für wen? Wer wählt Fotografien zur Publikation aus (und verwirft oder zensiert andere), und wer nutzt sie zu welchem Zweck?
Annette Vowinckel beschreibt die an der Bildproduktion beteiligten Berufsgruppen der Fotojournalisten und Bildredakteure als »Agenten der Bilder«. Sie zeigt, wie im vergangenen Jahrhundert Fotografien im öffentlichen Raum als Argumente eingesetzt wurden, welche unterschiedlichen Verwendungen Fotografie in der freien Presse, in staatlichen Organisationen, in Armeen und im politischen Diskurs fanden. Dabei hinterfragt sie auch, welche Rolle ethische und editorische Entscheidungen spielten. Anhand konkreter Beispiele - wie etwa Fotografien von Politikern oder aus dem Vietnamkrieg - erläutert die Historikerin, wie sich deren Verwendung über Landes-, Sprach- und Systemgrenzen hinweg auf die Formation visueller Öffentlichkeiten im 20. Jahrhundert auswirkte.

Pressestimmen

»Hier zeigen Autorin und Verlag, wie aufregend und faszinierend Wissenschaft sein kann.«
(Kurt Lhotzky, complexityinaframe.wordpress.com, 25.09.2016)

»Das Ergebnis ist beachtlich, überraschend und gelegentlich schlicht sensationell«
(Rudolf Walther, Süddeutsche Zeitung, 29.11.2016)

»Für das Buch braucht man eine Woche, dafür spart man sich hundert Jahre. Das ist ein ziemlich gutes Geschäft.«
(Michael Mahlke, www.dokumentarfotografie.com, 09.12.2016)

»unglaubliche kulturwissenschaftliche Schätze«
(Florian Müller, Statement. Österreichs Medienmagazin, März/April 2017)

»ein wichtiger Beitrag zur Mediengeschichte des Fotojournalismus«
(Fotogeschichte 143/2017)

»Es ist das große Verdienst der Historikerin (...), die Arbeit dieser ›Agenten der Bilder‹ im zwanzigsten Jahrhundert analysiert zu haben.«
(Peter Geimer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.05.2017)