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Das Werk Irmgard Keun

Das Werk

Hg. i. A. der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung von Heinrich Detering und Beate Kennedy. Mit einem Essay von Ursula Krechel
Reihe: Bibliothek Wüstenrot Stiftung. Autorinnen des 20. Jahrhunderts

€ 39,00 (D) | € 40,10 (A)

vergriffen
2044 S., 1 Abb., im Schuber, Lesebändchen
Format: 14 x 21
ISBN 978-3-8353-1781-9

Inhalt

Erstmals das Gesamtwerk der Bestsellerautorin Irmgard Keun in einer kommentierten Neuausgabe.

Irmgard Keun gilt seit der aufsehenerregenden Wiederentdeckung ihres Werkes in den 1970er Jahren als eine der großen Schriftstellerinnen der »Neuen Sachlichkeit«. Dabei hat sich die Aufmerksamkeit vor allem auf zwei Romane konzentriert: »Das kunstseidene Mädchen« (1932) und den im niederländischen Exil erschienenen »Nach Mitternacht« (1937). Diese Neuausgabe präsentiert erstmals das Gesamtwerk Irmgard Keuns. Sie enthält alle erhaltenen Texte Keuns von der Weimarer Republik bis in die 1960er Jahre, darunter zahlreiche Wieder- und Neuentdeckungen. Es ist ein überraschend facettenreiches Werk, das neben den Romanen auch Kurzgeschichten und Satiren, Anti-Märchen und zeitkritische Glossen umfasst. Es zeigt die Autorin als scharfe und sensible Beobachterin der deutschen Zeitgeschichte und als eine Sprachkünstlerin, deren Rang immer noch zu entdecken ist.
In einem einleitenden Essay stellt die unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Schriftstellerin Ursula Krechel das vielschichtige und mitreißende Werk Irmgard Keuns vor. Der umfassende Kommentar von Heinrich Detering und Beate Kennedy erschließt die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte, die zeitgeschichtlichen und literarischen Kontexte und erzählerische Verfahren der Werke.

Pressestimmen

»unglaublich modern, humorvoll, lustig und großartig«
(Volker Weidermann, Das literarische Quartett, 08.12.2017)

»Die Zeit ist reif für eine abermalige Beschäftigung mit der wohl originellsten und produktivsten deutschen Schriftstellerin der dreißiger Jahre«
(Thomas Karlauf, FAZ, 07.12.2017)

»Die Ausgabe lässt editorisch keine Wünsche offen und lädt dazu ein, eine hochbegabte und engagierte Autorin neu zu entdecken.«
(Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 31.08.2017)

»Man macht sich mit dieser Werkausgabe ein kleines großes Geschenk.«
(Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung 02./03.12.2017)

»Diese Werkausgabe könnte eine neue Renaissance einläuten.«
(Stefan Berkholz, WDR 1 Mosaik, 21.09.2017)

»Eine starke Frau. Mit all ihren Schwächen.«
(Philipp Haibach, Die Welt, 07.10.2017)

»eine große Schriftstellerin, die größte aus der dunkelsten deutschen Zeit«
(Anna Pritzkau, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.11.2017)

»In jedem der drei Bände entfaltet Keuns Sprache Witz und Glanz«
(Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 16./17.12.2017)

»Was für ein herrliches Geschenk ist das – ein Geschenk für Leser!«
(RP Online, 23.10.2017)

»wenn Sie darin blättern und lesen, (...) entdecken (Sie) eine wirklich große Autorin«
(Klaus Schöffling, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.10.2017)

»Keun zu lesen - das bringt subtiles und anregendes Lektürevergnügen.«
(Wolfgang Albrecht, Informationsmittel (IFB) 25 (2017), 4[04])

»Man ist entzückt, gerührt, verdutzt und gebannt. Man macht sich mit dieser Werkausgabe ein kleines großes Geschenk.«
(Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 04.12.2017)

»großartige Gesamtausgabe«
(Niklas Maak, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.11.2017)

»es bricht einem fast das Herz, dass diese Frau die ihr gebührende Hochachtung nie selbst erfahren durfte«
(Bettina Baltschev, Deutschlandfunk Kultur, 02.12.2017)

»jetzt kann jeder die tausend literarischen Facetten Irmgard Keuns wieder- und neuentdecken«
(Alexander Solloch, NDR Kultur, 24.11.2017)

»Begleitet und abgerundet wird diese Werkausgabe vom sorgfältig erstellten, äußerst umgangreichen, dennoch spannend zu lesenden Kommentar«
(Monika Vasik, fixpoetry.com, 04.12.2017)

»eine würdige Erinnerung an die Schriftstellerin«
(Kölner Stadt-Anzeiger, 01.12.2017)