Seite drucken
Hot Stuff

Hot Stuff

Gender, Popkultur und Generationalität in West- und Osteuropa nach 1945

Hg. von Lu Seegers
Reihe: Göttinger Studien zur Generationsforschung. Veröffentlichungen des DFG-Graduiertenkollegs »Generationengeschichte« (hg. von Dirk Schumann)
Band 19

€ 29,90 (D) | € 30,80 (A)

221 S., 26 Abb., geb., Schutzumschlag
Format: 14,5 x 22,0
ISBN 978-3-8353-1743-7

Inhalt

Popkultur und ihre Funktion für gesellschaftspolitische und familiäre Positionierungen - in kapitalistischen und sozialistischen Gesellschaften.

45er, 68er, 89er: Immer waren es vor allem die sogenannten politischen Generationen mit ihren zumeist männlichen Protagonisten, die bislang im Fokus der Forschung standen. Die Kategorie Gender wurde dabei ebenso ausgeblendet wie der enorme Einfluss der Popkultur auf die Lebenswelten junger Menschen in West- wie in Osteuropa seit den 1950er Jahren.
Anhand der Bereiche Mode und Musik fragt der Sammelband nach dem Zusammenhang von Konsumpraxen, popkulturellen Formationen und geschlechtsspezifischen generationellen Deutungen. Dabei werden sowohl mediale Inszenierungen von Mode bzw. Musik, Popstars und Mannequins als auch deren individuelle wie kollektive Aneignungen interdisziplinär in den Blick genommen.

Aus dem Inhalt:
Uta Poiger: Geschlechterspezifik und Generation in Mode und Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Rebecca Menzel: Generationen- versus Systemkonflikt? Popkultur um 1970 und ihre Deutungen in der Bundesrepublik und in der DDR
Anna Tikhomirova: »Upcycling« auf spätsowjetisch? Umgenähte Kleidung als generationsübergreifendes weibliches Überlebens- und Distinktionsmittel in der Brezhnev-Ära

Pressestimmen

»ein wichtiger weiterer Schritt zur längst überfälligen Historisierung von Popkultur«
(Aline Maldener, H-Soz-Kult, 22.04.2016)