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Die Liebenden von Mantua Ralph Dutli

Die Liebenden von Mantua

Roman


€ 19,90 (D) | € 20,50 (A)

276 S., geb., Schutzumschlag
Format: 12 x 20
ISBN 978-3-8353-1683-6

Inhalt

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2015

Ein großer Roman über eine neue Liebesutopie.

Seit 6000 Jahren lagen sie sich in den Armen: Als 2007 die aus der Jungsteinzeit stammenden Skelette zweier junger Menschen bei der Stadt Mantua ausgegraben wurden, gingen die Bilder um die Welt. »Romeo und Julia aus der Steinzeit« - so lautete die Sensationsmeldung. Dann kamen die Krise und der »verfluchte Frühling«, das Erdbeben im Mai 2012, die Renaissance-Stadt Mantua hatte andere Sorgen.
In Ralph Dutlis Roman ist das berühmte Steinzeitpaar nach Untersuchungen in einem archäologischen Laboratorium plötzlich verschwunden, und so macht sich der Schriftsteller Manu auf die Suche. Doch bald ist er selber unauffindbar. Entführt auf das Anwesen eines dubiosen Grafen, soll er eine neue Religion der Liebe begründen helfen, nicht mit dem Gekreuzigten als zentralem Symbol, sondern mit dem Bild der Liebenden von Mantua ...
In einer Zwischenwelt aus Realität und Traum flimmert das Mantua der Renaissance, der Maler Mantegna soll noch einmal sein berühmtes »Zimmer der Vermählten« malen, der Dichter Vergil fliegt als erstaunter Beobachter über seine Heimatstadt Mantua, und es geschehen mehrere merkwürdige Morde.
»Die Liebenden von Mantua« ist ein Roman über die Erdbebenzonen des Lebens, über eine neue Liebesutopie, über Religion und Renaissance, den unsicheren Status der Wirklichkeit und die unheimliche Macht der Schrift.

Pressestimmen

»ein sprachlich virtuos orchestrierter Grenzgang zwischen Roman und Essay, ein überaus eleganter Streifzug durch antike und moderne Mythologien«
(Michael Braun, NZZ, 29.10.2015)

»Hier schreibt der erfahrene Lyriker, der zugleich Freude an unverbrauchten sprachlichen Bildern hat.«
(Sabine Doering, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.09.2015)

»Dutli ist ein Wortkünstler, der seine Leser mit einem Erzählfluss voller Überraschungen bezaubert.«
(Monika Melchert, Sächsische Zeitung, 04.08.2015)

»Ein so skurriler wie unterhaltsamer Bildungsroman – Sprachmagie pur!«
(Tina Uhlmann, Berner Zeitung, 30.03.2016)

Leseprobe

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