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Autobiographische Schriften und Briefe Ludwig Greve

Autobiographische Schriften und Briefe

Mit einem Essay von Ingo Schulze

Hg. von Friedrich Pfäfflin und Eva Dambacher. Eine gemeinsame Veröffentlichung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung

€ 49,00 (D) | € 50,40 (A)

zus. 1176 S., 56 Abb., Leinen, Lesebändchen, Schmuckhülse
Format: 12,5 x 21,0
ISBN 978-3-8353-1216-6

Inhalt

Eine ergreifende Lebensgeschichte in Selbstzeugnissen und Briefen des Dichters, der die Verfolgung in Frankreich und Italien überlebte.

»Was denn? Eine so tief persönliche Sache wie das, was Sie erleben mußten?! Wartet denn die Welt nicht auf ein Prosawerk, in dem einer, das, was schon viele gesagt haben, noch einmal sagt: zum ersten Mal?!«, so Werner Kraft aus Jerusalem, einer von vielen, mit denen Ludwig Greve regelmäßig Briefe wechselte. Der Schriftsteller korrespondierte u. a. mit Ludwig von Ficker, Wilhelm Lehmann, Hannah Arendt oder Helmut Heißenbüttel: Sie alle ließen es nicht an Aufforderungen und Ermutigungen fehlen, seine Lebensgeschichte zu erzählen, »zum ersten Mal«!
Die vorliegende Edition versammelt die verstreut erschienenen Teile dieser Geschichte: Sie dokumentiert die in den frühen Fünfzigerjahren aufgezeichneten Fluchtberichte aus Deutschland und zeigt die Gründe für Greves Rückkehr nach Deutschland und sein »Festhalten an der Sprache als der eigentlichen Identität« in über 400 Briefen aus den Jahren 1944 bis 1991.

Pressemitteilung

Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt

Wüstenrot Stiftung