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'Talkin' 'bout my generation'

'Talkin' 'bout my generation'

Conflicts of generation building and Europe's '1968'

Ed. by Anna von der Goltz
Reihe: Göttinger Studien zur Generationsforschung. Veröffentlichungen des DFG-Graduiertenkollegs »Generationengeschichte« (hg. von Bernd Weisbrod)
Band 6

€ 29,90 (D) | € 30,80 (A)

232 S., geb., Schutzumschlag
Format: 14,5 x 22,5 cm
ISBN 978-3-8353-0903-6

Inhalt

Die »68er«: die erste »globale Generation«?

Der Band ist komplett englischsprachig.

Die 68er-Protestbewegung ist ein Symbol in der kollektiven Erinnerung und ein Meilenstein für generationelle Identität. Die sogenannten 68er sind die Generation, an der alle nachfolgenden sich messen müssen, ein fast mythischer Maßstab dafür, was eine Generation begründet, und doch entwickelte sie sich aus sehr komplexen und nicht selten retrospektiven Prozessen der Generationsbildung.
Dies trifft auch mit Blick auf die internationale Perspektive zu: Der Begriff »68er« mag sich landessprachlich durchgesetzt haben, aber was dies tatsächlich in den verschiedenen politischen und kulturellen Kontexten bedeutete, bedarf genauerer Untersuchung.
Der vorliegende Band beschäftigt sich mit der Frage, ob generationelle Identitäten in West- und Osteuropa, die sich auf »1968« beziehen, vielfältiger waren, als die Vorstellung von einer monolithischen »globalen Generation« impliziert.
Waren die »68er« ein pan-europäisches Phänomen oder entwickelten sich unterschiedliche generationelle Entitäten aus nationalen Debatten und Diskursen?

Mit Beiträgen von: Robert Gildea, Dominik Geppert, Marica Tolomelli, Holger Nehring, James Mark, Riccardo Bavaj, Knud Andresen, Anna von der Goltz