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Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück

Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück

Sprachglossen deutscher Autoren

Hg. von Klaus Reichert
Reihe: Valerio. Die Heftreihe der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
Band 6/2006

€ 10,00 (D) | € 10,30 (A)

129 S., 7 Abb., brosch.
Format: 12,3 x 21 cm
ISBN 978-3-8353-0174-0

Inhalt

Mit Beiträgen u.a. von: Peter Eisenberg, Georges-Arthur Goldschmidt, Hartmut von Hentig, Uwe Pörksen, Klaus Reichert und Hans Wollschläger

Inhaltsverzeichnis:

Klaus Reichert: Vorbemerkung
Jeremy Adler: Sprachsplitter - vermischte Reflexionen
Anita Albus: Echonamen aus Uppsala
Konstantin Asadowski: Zwei verschiedene Sprachen
Wilfried Barner: modularisieren
Jürgen Becker: Wörter gibt es ...
Elazar Benyoëtz: Auch die reichste Sprache reicht nicht aus, ihre Armut auszudrücken
Iso Camartin: »Castoreum for the brain«
Karl Dedecius: Poesie und Friede
Friedrich Christian Delius: Streit
Friedrich Dieckmann: Lecker ist unkuhl!
Ralph Dutli: Himbeerblut der Sprache
Peter Eisenberg: Was du nicht willst
Péter Esterházy: Nix
Hans-Martin Gauger: Sprachkritik und Sprachwissenschaft
Christoph Geiser: Als der Pfarrer mehr zur Person wurde
Wilhelm Genazino: Dreht sich der Zeitgeist?
Georges-Arthur Goldschmidt: Sprachgesichter
Durs Grünbein: Sprache, Zunge, Psyche
Peter Gülke: Löchrige Sprache
Ludwig Harig: Deutsche Sprach, schwere Sprach
Böse Wörter
Harald Hartung: Sich einen Namen machen
Hartmut von Hentig: Lustvoll auf Sprache achten
Hanna Johansen: Das Feindbild
Hans Keilson: Sprachwirklichkeiten
Friedhelm Kemp: Ich rede, rede - du bist gemeint
Naoji Kimura: Kein Diktat mehr im Deutschunterricht
Werner von Koppenfels: Entgeistert
Brigitte Kronauer: Wichd?
Günter Kunert: Druckebergerei
Wörterdämmerung
Durch den Bewußtseinsspalt gelugt
Der Staubsauger der DDR hieß »Progress«
Jürg Laederach: Wie ein Gericht den Hebel ansetzte - eine Kalendergeschichte
Katja Lange-Müller: Sicher sinnlos ...
Michael Maar: Ebent!
Hans Maier: Das übermütige »über«
Odo Marquard: Sprache, Skepsis, Stil
Peter von Matt: Endlich Homo sapiens!
Friederike Mayröcker: pflücke das Morgenrot der Sprache
Christoph Meckel: Schlüsselwort. Zonzontel - hoch in der Eiche
Katharina Mommsen: Der Jungbrunnen
Martin Mosebach: Der Traum vom »richtigen« Konjunktiv
Herta Müller: Der Silberlöffel
Per Øhrgaard: Kleine Titellehre oder: Was noch vor dem ersten Satz (nicht) zu übersetzen ist
Uwe Pörksen: Selbststand der Sprache
Ilma Rakusa: Sehnsucht
Klaus Reichert: Kein Problem
Fuad Rifka: Der Weg zur Sprache
Schrift - Sprache
Tuvia Rübner: Birkenau
Miguel Sáenz: Nostalgie
Joachim Sartorius: Dreck im Auge
Heinz Schafroth: Der Augenzeuge
Gerhard Schulz: Heimreise
Ingo Schulze: Wähle eine Benennung
Egon Schwarz: Unser bergendes und durchlässiges Sprachnetz
Gustav Seibt: »Gainsborough«
Werner Spies: Zeit des Wartens
Michael Stolleis: Das Chamäleon
Claude Vigée: Le secret du poète - Das Geheimnis des Dichters
Christina Viragh: Naturbetrachtung
Martin Warnke: Die Portikus
Harald Weinrich: Soll die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung ihren Namen ändern?
Hans Wollschläger: Das neue Evangelium
Echtestes Anliegen
Eva Zeller: Ungelogen
Theodore Ziolkowski: Sprachlicher Neofeudalismus
Über die Autoren
Nachweise
Dank

Die Reihe
»Valerio« ist eine neue Heftreihe der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung; die einzelnen Hefte werden - in unregelmäßiger Folge - zu aktuellen Themen Stellung nehmen. Dies können sprachliche, poetologische, ästhetische und übersetzerische Fragen sein, aber auch kulturpolitische Streitfragen sind denkbar. Jedes Heft hat einen eigenen Herausgeber aus den Reihen der Akademie, der das Konzept entwickelt und Autoren auswählt, die nicht unbedingt aus dem Kreis der Akademiemitglieder kommen müssen.

Link: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt