Stefan Schütz
Stefan Schütz, geb. 1944 in Memel als Sohn von Schauspielereltern, machte eine Ausbildung zum Schauspieler an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Nach dem Abschluss 1966 hatte er Engagements an verschiedenen Theatern der DDR und war als Regieassistent am Berliner Ensemble sowie als künstlerischer Mitarbeiter am Deutschen Theater in Berlin tätig. Seit 1970 schrieb er Theaterstücke, u.a.: »Heloisa und Abaelard«, »Kohlhaas«, »Majakowski« und »Der Hahn«. Zusammen mit seiner Frau, der Regisseurin Uta Birnbaum, reiste er in den Westen aus. 1981 bis 1982 war er Autor und Dramaturg an den Städtischen Bühnen Wuppertal, wo die Stücke »Odysseus' Heimkehr« und »Sappa« uraufgeführt wurden und weitere Arbeiten entstanden. Seit 1986 erschien ein umfangreiches Prosawerk: »Medusa«, »Katt. Ein Volksbuch«, «Der vierte Dienst« uvm.
Er wurde u.a. 1979 mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis und 1985 mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet.