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Franz-Joachim Verspohl

Michelangelo Buonarroti und Leonardo da Vinci

Republikanischer Alltag und Künstlerkonkurrenz in Florenz zwischen 1501 und 1505
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Michelangelo Buonarroti und Leonardo da Vinci

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Reihentitel: Kleine politische Schriften (Hg. von Alois Riklin)
Bandnummer: 15
€ 24,00 (D)
€ 24,70 (A)
CHF 34,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
lieferbar ab 10/2007
171 Seiten mit 44 Abbildungen
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 11,5 x 19 cm
ISBN: 978-3-8353-0216-7
KurztextPressestimmenBiographieEnglish
Michelangelo Buonarrotis Leben und Werk in Florenz zwischen 1501 und 1505 als Inbegriff der Entfaltung freien Künstlertums.

Michelangelo Buonarroti (1475-1564) sah sich 1501 nach seiner Rückkehr aus Rom in das republikanische Florenz mit einem härter konkurrierenden Kunstbetrieb konfrontiert, als er ihn vor seinem Weggang erlebt hatte. Der einzige Gegenspieler, der ihm seinen jungen Ruhm vor Ort streitig machen konnte, war der aus Mailand zurückgekehrte Leonardo da Vinci (1452-1519). In unerbittlicher Konkurrenz mit ihm machte sich Michelangelo in den folgenden vier Jahren zum gefragtesten Künstler seiner Zeit. Er nutzte die florentinischen Jahre zum Studium der älteren Meister und lernte Entlehnungen so zu überformen, dass sie nur dem Kenner ins Auge fielen und zugleich als Überbietung der Tradition galten. Michelangelo erkaufte sich im harten Geschäft des Alltags seine Unabhängigkeit in materieller wie in ideeller Hinsicht.
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